Mitmachen liebe Kollegen! Umfrage »Mobile Technische Dokumentation«

Mobile Technische Dokumentation. Ein spannendes Thema, das mit der raschen Verbreitung immer neuer mobiler Endgeräte und den veränderten Bedingungen bei Rezeption und Erstellung von Informationen zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Illustration Buch im iPhone

Die Umfrage, die Sonja Broda im Rahmen ihrer Master-Thesis im Studiengang Technische Kommunikation an der Donau-Universität in Krems (Österreich) durchführt, will untersuchen, welchen Veränderungen Technische Dokumentation im Zuge des Übergangs von Print bzw. elektronischer zu mobiler Publikation unterliegt. Darüber hinaus soll eine Momentaufnahme der aktuellen Bedeutung mobiler Technischer Dokumentation entstehen.

Frau Broda freut sich auf Ihren Beitrag zur Erforschung der Art und Weise, wie mobile Kommunikation die Technische Dokumentation verändert. Als Dankeschön für die Teilnahme erhält jeder Teilnehmer auf Wunsch nach Abschluss der Auswertung die Ergebnisse der Untersuchung!

Hier gehts zu den Fragen: http://mobile.limequery.com/48683/lang-de

(Siehe auch Artikel »MobileManual – Bedienungsanleitungen auf iPhone und Co«.)

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Mobile Manual – es tut sich was

»Es tut sich was«, schrieb die Kollegin Sonja Broda in ihrer Nachricht und schickte uns die Links zu den ersten Manual-Apps im iTunes Store von Apple (»Jeep Grand Cherokee Vehicle Info« und »RAM Truck Vehicle Info«). Es gibt sie also schon zum Download, die ersten Handbücher für Smartphones. Und das beste: Diese Prototypen sehen richtig gut aus.

Screenshot iPhone AppWie lange werden die Marketingabteilungen hierzulande noch schlafen? Ja richtig, die Marketingabteilungen. Denn Bedienungsanleitungen sind nicht nur eine Sache für Ingenieure, Entwickler und CE-Kennzeichnungs-Enthusiasten. Man kann damit auch richtig gut Werbung machen. Wie man überhaupt Benutzerhandbücher prima zu Werbezwecken einsetzen kann – aber das ist wieder ein anderes Thema.

Hoffen wir, dass es nicht bei diesen ersten Versuchen bleibt.Screenshot iPhone App

Mehr zum Thema:

Umfrage »Mobile Technische Dokumentation«

Bedienungsanleitungen auf iPhone und Co

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Fachwörterbuch für die Software-Dokumentation nicht geeignet

Abbildung Titel Zastrow Software-Dokumentation Ein neues Fachwörterbuch erfreut die Herzen der Technischen Redakteure, die sich insbesondere mit Software-Dokumentation befassen. Herrscht doch gerade in diesem Bereich eine verwirrende Terminologievielfalt, die sich nicht selten in den Bedienungsanleitungen und Onlinehilfen fortsetzt. Hier ist nebeneinander von »Buttons«, »Schaltflächen« und mitunter auch von »Knöpfen« die Rede. »Icons« stehen neben »Symbolen« und auch »Ikonen« wurden schon in der GUI gesichtet. Und wie lautet noch gleich die korrekte Bezeichnung für dieses kleine Fenster, in dem die Bearbeitungswerkzeuge abgebildet sind und das sich immer automatisch am Rand des Hauptfensters festklebt? Oder heißt es »andockt«?

Soviel ist klar: Es besteht Optimierungsbedarf im Sprachgebrauch der Software-Dokumentation. Daher leuchten beim Erscheinen eines neuen Fachwörterbuchs die Augen voller Erwartung.

Jörg Schumacher hat das Werk ebenfalls entdeckt und in seinem Blog eine ausführliche Rezension geschrieben. Leider kommt er nicht zu einem positiven Fazit: zu klein, zu eingegrenzt, zu leicht , zu dünn. Aber lesen Sie selbst: »Geblättert: Zastrow – Fachwörterbuch für die Software-Dokumentation«. Schumacher bemängelt unter anderem fehlende Verweise, etwa auf das Sprachenportal von Microsoft. Da hat er nicht ganz unrecht. Auch wenn die Terminologie bei Microsoft ebenfalls nicht immer ganz einheitlich ist:

Screenshot Microsoft Sprachenportal Ansonsten ist dieses Sprachenportal von Microsoft aber eine überaus hilfreiche Quelle und erfreut sich gerade bei Software-Entwicklern hoher Anerkennung (das spart zeitraubende Diskussionen zwischen Entwicklern und Redakteuren).

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Technik – kompliziert oder nur komplex?

Foto Donald Norman

Spiegel Online veröffentlichte heute ein hochinteressantes Interview mit dem weltberühmten Informatiker und Kongnitionswissenschaftler der University of California in San Diego, Donald A. Norman. Darin geht es um Komplexität von Technik, die oft verwechselt wird mit Kompliziertheit.

Es ist nämlich keineswegs die Komplexität, die uns jeden Tag zu schaffen macht, sondern die Kompliziertheit neuer Produkte. Und die ist ganz und gar unnötig und vermeidbar, wenn man nur genug nachdenkt und sich dazu ausreichend Zeit nimmt. Komplizierte Dinge, so Don Norman, sind »verwirrend komplex«.

Das vollständige Interview ist unter dem Titel »Ich steige niemals in ein neues Flugzeug« ist auf Spiegel Online zu finden.

Interessant: Etliche der Aussagen lassen sich auch auf Technische Dokumentation oder einfach Bedienungsanleitungen anwenden. Zum Beispiel diese:

»Wir müssen uns die Aktivität als ganzes betrachten und nicht nur einzelne Komponenten.«

»Teil die Dinge in Einzelteile auf, organisiere diese Teile, strukturiere sie. Gib Feedback. Ich will immer wissen, was gerade und warum passiert. Durch eine gute Struktur kann ich mich immer nur auf eine Sache konzentrieren. Letztlich geht es darum, aus einem scheinbar undurchschaubaren Technik-Kuddelmuddel etwas schlüssiges und verständliches zu machen.«

»Heute geht es darum, komplexe Dinge verständlich zu machen. Verständlichkeit ist das Ziel!«

Genau auf den Punkt. Und das hängen wir uns jetzt übers Bett über den Schreibtisch.

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