Tod durch PowerPoint

Wie man PowerPoint-Präsentationen interessant macht und sein Publikum NICHT zu Tode langweilt, zeigt Alexei Kapterev:

Die ganze Präsentation ist hier auf slideshare.net zu finden: Death by Powerpoint. Ebenso wie viele weitere sehr gute Präsentationen zu einer Vielzahl von Themen. Ein Besuch lohnt sich.

Siehe auch: »Power-Erklärungen«

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Individualziele bei der DB

Die Deutsche Bahn bemüht sich stets um noch mehr Kundenzufriedenheit – ein Ziel, das zuweilen unerreichbar scheint. Mit ihrer jüngsten Aktion überrascht sie jedoch selbst hartgesottene Bahnverächter: die Wunschzielanzeige.

Bleibt die Frage, wo das Terminal zur Eingabe des eigenen Wunschziels versteckt ist. Und ob man auch die Abfahrts- bzw. Verspätungszeiten selbst eingeben darf. Nichts für ungut, liebe Bahn: Wer den Schaden hat, …

PS: Gefunden wurde die Wunschzielanzeige von der lieben Kollegin vom Interpunktionskommando bei klare Texte + Bilder.

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Error 404

Jeder, der im Internet surft, kennt ihn: den Error 404. Dabei handelt es sich um den HTTP-Statuscode »404 Not Found«, der im Browser als standardisierte Fehlerseite angezeigt wird, wenn eine angeforderte Datei nicht gefunden wurde. Standardisiert ist oft gleichbedeutend mit langweilig, weshalb etliche Websitebetreiber es nicht bei der Standardseite belassen, sondern witzige Varianten hinterlegen für den Fall, dass ein Link mal ins Leere läuft.

Weitere lustige Beispiel hat RP Online gesammelt und zeigt sie in der Galerie »Die besten 404-Fehler«.

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Bedienungsanleitungen für Tchibo

Mal ehrlich, wer hätte daran gedacht: Bei Tchibo, dem Handelshaus für Kaffee, Gebrauchsartikel, Handyverträge und alles Mögliche gibt es Leute, die Bedienungsanleitungen schreiben. Und gar nicht wenige. Nach eigenen Angaben sind in der Technischen Redaktion zehn Kolleginnen und Kollegen beschäftigt. Das eigentlich Verrückte aber ist: Während die meisten Hersteller diesen Spezialisten – sei es eigenes Personal oder ein externer Dienstleister für Technische Dokumentation – nicht gerade enthusiastisches Interesse entgegenbringen, stellt Tchibo seine Technikredakteure sogar auf der eigenen Website vor: Beschrieben und Verstanden – die Tchibo Bedie­nungs­an­lei­tungen. Bravo!

Oder handelt es sich nur um eine Marketingwaffe, wenn es auf der Website im Interviewstil heißt: »Manchmal erhalten wir sogar Dankschreiben von besonders zufrie­denen Kunden, über die wir uns natürlich sehr freuen. Auch die Stiftung Warentest beurteilt unsere Anlei­tungen immer wieder positiv, was uns in unserer Arbeit bestätigt.«? Möglich wäre es, denn in der Regel überwiegen im Zusammenhang mit dem Namen Tchibo eher die negativen Schlagzeilen (Stichworte »Big-Brother-Award«, »Plagiarius-Preis« und »Suum cuique«).

Wie dem auch sei, es ist schön, wenn ein Unternehmen seinen Kunden die Arbeit von Technikredakteuren vorstellt, die mit ihrem Wissen und Können dazu beitragen, dass technische Geräte schnell, problemlos und effizient benutzt werden können. Denn erst, wenn man’s kann, macht’s richtig Spaß.

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EU-Spielzeugrichtlinie veröffentlicht

Die neue Richtlinie 2009/48/EG über die Sicherheit von Spielzeug wurde am 30. Juni 2009 im EU-Amtsblatt veröffentlicht (L 170/1, S. 1). Sie ist ab dem 20. Juli 2011 anzuwenden. Die EU-Mitgliedstaaten sind verpflichtet, diese Richtlinie bis zum 20. Januar 2011 in die entsprechenden nationalen Vorschriften umzusetzen.

Die Neufassung der bisherigen Richtlinie 88/378/EWG ist im Wortlaut deutlich strenger und schreibt etliche Warnhinweise wörtlich vor. Die Warnhinweise müssen mit dem Wort »Achtung« beginnen. Für die Entscheidung zum Kauf eines Spielzeugs maßgebliche Warnhinweise, wie etwa zur Angabe des Mindest- und Höchstalters der Benutzer, sind auf der Verpackung anzugeben oder müssen in anderer Form für den Verbraucher vor dem Kauf klar erkennbar sein, auch bei einem Online-Kauf.

Über die Verständlichkeit der vorgeschriebenen Warnhinweise lässt sich freilich streiten. Wörtlich heißt es unter anderem:

Aktivitätsspielzeug muss den folgenden Warnhinweis tragen: »Nur für den Hausgebrauch.« Funktionelles Spielzeug muss den folgenden Warnhinweis tragen: »Benutzung unter unmittelbarer Aufsicht von Erwachsenen.«

Zum Thema Bedienungsanleitung schreibt die Richtlinie vor: »Die Hersteller gewährleisten, dass dem Spielzeug die Gebrauchsanleitung und die Sicherheitsinformationen beigefügt sind, die in einer Sprache oder Sprachen, die von den Verbrauchern leicht verstanden werden können, gemäß der Entscheidung des betreffenden Mitgliedstaats zur Verfügung gestellt werden.«

Der Umgang mit neuen Chemikalien und neuen Erkenntnissen über gesundheitsschädliche Wirkungen bestimmter Stoffe ist in der bislang geltenden Spielzeugrichtlinie nicht geregelt. Die neue Richtlinie verbietet solche Chemikalien nunmehr weitgehend. Das gleiche gilt für häufig verwendete Duftstoffe, die im Verdacht stehen, Allergien hervorzurufen.

Der vollständige Wortlaut der neuen Richtlinie findet sich auf der Website eur-lex.europa.eu, die kostenlosen Zugang zu den Rechtsvorschriften der Europäischen Union bietet. Der direkte Link zur neuen Spielzeugrichtlinie (PDF-Datei) lautet: eur-lex.europa.eu.

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