Gebrauchsanleitungen – Was wollen Verbraucher?

Mit einer Metaanalyse im Auftrag des DIN-Verbraucherrates wollte die tekom dem Verhältnis zwischen Verbraucher und Gebrauchsanleitung auf die Spur kommen. Hintergrund ist die Überarbeitung der Richtlinie DIN EN 62079 »Erstellen von Anleitungen«. Neben der tekom engagiert sich auch der DIN-Verbraucherrat. Dessen Aufgabe ist, die Interessen der Verbraucher in der Normung wahrzunehmen. Um sich ein besseres Bild über die Qualität von Anleitungen zu verschaffen, hat der Verbraucherrat die tekom mit der Untersuchung betraut.

Die Untersuchung zeigt in einer Zusammenfassung mehrere Lösungsansätze für Qualitätssicherung und Verbesserung. Ein ausführlicher Bericht ist unter dem Titel »Die Anforderungen des Verbrauchers« auf der Website der tekom nachzulesen.

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Kurz verlinkt und schnell verbunden

Häufig wird eine im Internet gefundene Information als Link weitergegeben, zum Beispiel per E-Mail oder SMS, über Skype oder Twitter. Leider sind die URLs der verlinkten Seiten oft extrem lang, vor allem bei Seiten innerhalb großer Portale. Das sieht dann zum Beispiel so aus:

http://www.immonet.de/bilder.do?object_id=12168488&listsize=10&sortby=1&marketingtype=1&but_sortieren.x=25&torooms=&but_sortieren.y=9&department=2905&objecttype=1&searchdomain=%2Fnordrhein-westfalen%2Fduesseldorf-mitte-haus-kaufen.html&seoroot=haus-kaufen&outputtype=ajax&toprice=&ordertype=asc&toarea=&fromprice=&objectcat=-1&fromarea=&pcat=2&pageoffset=1&orderby=topobject&parentcat=2&district=-1&fromrooms=&showtype=slideshow&media=0

Bei Twitter wäre nach 140 Zeichen Schluss, in E-Mails sorgt der automatische Zeilenumbruch dafür, dass ebenfalls ein großer Teil abgeschnitten wird; ein Klicken auf den Link für dann ins Nichts. Abtippen? Niemals!

Gottlob gibt es inzwischen eine Reihe von kostenlosen Diensten, die sogenannte Kurz-URLs erzeugen. Das geht in der Regel ganz fix: Original-URL aus dem Adressfeld des Browsers kopieren, in ein Feld des Kurz-URL-Dienstes eingeben, Schaltfläche klicken, fertig. Die Kurz-URL kann aus einem Textfeld kopiert werden und lässt sich problemlos verschicken. Für das oben verwendete Beispiel lautet sie:

http://snipurl.com/hausfotos

Na, klappt’s?

Einige bekannte Kurz-URL-Dienste sind:

• Snipurl http://snipurl.com

• TinyURL http://tinyurl.com

• Bit.ly http://bit.ly

• KurzURLnet http://kurzurl.net

• twiturl http://www.twiturl.de

Mein Favorit ist Snipurl. Dort kann man einen eigenen Acount anlegen, mit Verschlüsselung arbeiten, RSS-Feeds erstellen, Statistiken abrufen und man kann individuelle Kurz-URLs verwenden. Statt einer kryptischen Buchstaben-Zahlen-Kombination gibt man damit eine verständlichere URL weiter, die leicht zu merken ist und zudem etwas über das Ziel aussagt, zum Beipiel:

http://snipurl.com/klaretexte

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Normen für Technische Dokumentation

Mit schöner Regelmäßigkeit rufen uns Vertriebs- und Marketingmenschen an, um zu erfahren, was eine gute Bedienungsanleitung ist. »Gibt es da Vorschriften?« Klar gibt es die. Ein Berg von Gesetzen enthält Vorschriften zum Thema Benutzerinformation. Meist sind diese Gesetze nationale Umsetzungen von Europäischen Richtlinien. Wer sich daran nicht hält, macht sich strafbar. Und gefährdet den freien Verkehr seiner Produkte im europäischen Wirtschaftsraum.

Allerdings haben Richtlinie und Gesetze nur richtungweisenden Charakter, es fehlen detaillierte Angaben zur Ausführung. Was muss sein? Wie wird’s gemacht? Was darf nicht fehlen? Hier repräsentieren internationale und nationale Normen den Stand des Wissens. Und den gilt es zu beachten.

Um zukünftige Fragen nach solchen Normen effizient und ohne großen Aufwand beantworten zu können, schreibe ich jetzt mal die wichtigsten Normen für die Technische Dokumentation hier auf. Demnächst verweise ich bei Anrufen dann einfach auf den Artikel hier. Faulheit ist eine große Antriebsfeder ;-)

DIN EN 62079 Erstellen von Anleitungen; Gliederung, Inhalt und Darstellung, erhältlich beim Beuth Verlag

VDI 4500 Blatt 1 Technische Dokumentation – Begriffsdefinitionen und rechtliche Grundlagen, erhältlich beim Beuth Verlag

VDI 4500 Blatt 2 Technische Dokumentation – Organisieren und Verwalten, erhältlich beim Beuth Verlag

VDI 4500 Blatt 3 Technische Dokumentation – Erstellen und Verteilen von elektronischen Ersatzteilinformationen, erhältlich beim Beuth Verlag

DIN EN ISO 12100-1 Sicherheit von Maschinen – Grundbegriffe, allgemeine Gestaltungsleitsätze – Teil 1: Grundsätzliche Terminologie, Methodologie, erhältlich beim Beuth Verlag

DIN EN ISO 12100-2 Sicherheit von Maschinen – Grundbegriffe, allgemeine Gestaltungsleitsätze – Teil 2: Technische Leitsätze, erhältlich beim Beuth Verlag

DIN 1450 Schriften, Leserlichkeit, erhältlich beim Beuth Verlag

ANSI Z535.2 Enviromental and Facility Safety Signs

ANSI Z535.3 Criteria for Safety Symbols

ANSI Z535.4 Product Safety Signs and Labels

ANSI Z535.6 Product Safety Information in Product Manuals, Instructions, and Other Collateral Materials

Darüber hinaus gibt es etliche Normen, die sich mit benachbarten oder übergeordneten Aspekten befassen. Zum Beispiel die ISO IEC 26514 Systems and software engineering – Requirements for designers and developers of user documentation, die sich mit der Steuerung des Erstellungsprozesses, insbesondere in der Softwaredokumentation, beschäftigt. Weiter gilt es, Normen für spezielle Fachbereiche oder Produkte zu beachten, die jeweils eigene Abschnitte mit Forderungen hinsichtlich der Benutzerinformationen enthalten.

Bei der Umsetzung der umfangreichen Forderungen hilft Ihnen natürlich Ihr freundlicher Spezialist für Technische Dokumentation, verständliche Informationen und Kommunikation (siehe Reklame rechts).

Siehe auch: »Wie schreibt man Bedienungsanleitungen?«.

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Innovation von A bis Z – ein Webglossar

6-Hüte-Methode (engl. Six Thinking Hats), CAI, CIP, NIH-Syndrom oder Radar Chart – der Welt des Innovationsmanagements ist voller Fachgriffe und hat inzwischen einen eigenen Jargon entwickelt.

Eine recht umfassende Übersicht mit kurzen Erläuterungen gibt das »Glossar Innovationsprozesse« von Tobias Müller-Prothmann. Gedacht als schneller Einstieg in das Thema und als Nachschlagewerk für die tägliche Praxis enthält es die – nach eigenen Angaben – wichtigsten Begriffe im Innovationsmanagement. Es umfasst Definitionen und Erläuterungen zu Innovationsstrategien und -prozessen sowie zu Methoden und Werkzeugen im Innovationsmanagement.

Die Begriffe entstammen bisher überwiegend aus dem Fachbuch »Innovationsmanagement«, ebenfalls von Tobias Müller-Prothmann und Nora Dörr, erschienen 2009 bei Hanser in der Reihe Hanser Wirtschaft. Neue Einträge können direkt auf der Website vorgeschlagen werden.

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Bildbearbeitung online

Zwar bekommt man heutzutage mit fast jeder Digitalkamera ein kleines kostenloses Programm zur Bearbeitung von Fotos und anderen pixelbasierten Bilddateien, aber unterwegs auf Reisen oder im Urlaub (was war das noch gleich?) hat man es in der Regel nicht zur Verfügung.

Inzwischen gibt es etliche webbasierte Bildbearbeitungsprogramme, die alle nach ähnlichen Mustern funktionieren: Bild auf den Server des Anbieters hochladen, bearbeiten, Ergebnis auf den eigenen Computer herunterladen. Alternativ werden Programme oder Programmteile temporär aus dem Internet geladen und die Bearbeitung der Bilder findet vollständig auf der eigenen Festplatte statt (Stichwort Software as a Service).

Hier ist eine kleine Liste von Online-Bildbearbeitungswerkzeugen:

• NexImage www.neximage.com

• PHIXR www.phixr.de

• Photoshop.com www.photoshop.com

• Picnik www.picnik.com

• Splashup www.splashup.com

• Bilder-editieren.de www.bilder-editieren.de

• PIXENATE www.pixenate.com

• ResizeYourImage www.resizeyourimage.com

• FotoFlexer www.fotoflexer.com

• Aviari www.aviary.com

Ergänzungen und Kommentare zu den hier gelisteten Tools sind jederzeit willkommen.

Siehe auch »Noch mehr Bildbearbeitung online«.

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