Navi ohne Anleitung

Mobile Navigationsgeräte werden immer beliebter. Der Markt wächst. Und dennoch tobt ein Preiskampf, der viele Hersteller offenbar dazu verleitet, auf – aus ihrer Sicht – unwichtige Leistungen und Kundenfreundlichkeit zu verzichten. Obwohl die meisten Geräte im jüngsten ADAC-Test gut abgeschnitten haben, gibt es deutliche Kritik an der mangelnden Bereitstellung von Benutzerinformationen.

Der Test schließt mit den Worten »Manche Hersteller legen außerdem keine vollständigen Bedienungsanleitungen bei, sondern nur eine CD-ROM oder verweisen auf das Internet. Das ist in der Praxis oft eine Zumutung.« Na klar ist das eine Zumutung. Was denken sich die Strategen eigentlich? Dass jeder, der sein Navi im Auto in Betrieb nimmt und kennenlernen will, sich auch noch einen Laptop unter den Arm klemmt, um die mitgeleiferte CD-ROM am Bildschirm nach Informationen zu durchsuchen? Warum auch nicht, Laptops lassen sich in LKW-Kabinen doch wunderbar aufstellen. Ach so, Sie haben keinen LKW, tja … . Und was, wenn man unterwegs ist und ausnahmeweise mal eine Funktion benötigt, die bisher nicht gefragt war? Mal eben das nächste Internet-Café ansteuern, die Hersteller-Website suchen, Informationen merken und wieder ins Auto klettern?

Bitte nochmal drüber nachdenken! Denn wie der ADAC auch schreibt, sind »Irrfahrten wegen Kartenfehlern und unnötige Klippen bei der Bedienung nicht ausgeschlossen«.

Standbild ADAC-Film zum Thema Navigation

Bedienungsanleitungen sind ein Erfolgsfaktor.

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